INREACH 2017 – Das Debriefing zur Influencer Marketing Konferenz

Letzten Freitag hat zum dritten Mal in Folge die #INREACH unter dem Motto „Where Brands meet Influencers“ in Berlin stattgefunden. Die INREACH ist DER Influencer-Marketing Branchentreff, der Influencer und Marken zusammenführen möchte.

Mit von der Partie waren auf Markenseite unter anderem Walt Disney, dm, Asics, Sixt, und die Kindernothilfe und auf Influencerseite Robert Jahns von @nois7, Anuthida Ploypetch von @anuthida, Sylvia Matzkowiak von @goldie_berlin und @vrenifrost. Auch Tobias Schmid von der Landesanstalt für Medien war vor Ort.

Viele neue Erkenntnisse gab es für uns nicht, aber dennoch wurden die wichtigsten Themen, die uns gerade im Influencer-Marketing beschäftigen, angesprochen:

#Langfristige Kooperationen werden immer wichtiger

Sehr prominent war das Thema Influencer Relations und der damit verbundene Ansatz, Influencer langfristig an die Marke zu binden. Dadurch können sowohl das Potenzial der jeweiligen Kanäle stärker ausgeschöpft als auch bessere Synergien geschaffen werden. Thorsten Mühl von Walt Disney sprach hier von „persönlichen, begleitenden und langfristigen Beziehungen“. Walt Disney geht das Thema Influencer-Marketing sehr ernst und strategisch an und konnte dieses Jahr so schon viele erfolgreiche Kampagnen umsetzen. Auch dm setzt auf langfristige Influencer-Kooperationen, einen guten Markenfit und beidseitige Partnerschaftlichkeit. Zuletzt hatte dm mit der Glow by dm, einer Beauty Convention über Influencer-Marketing, wieder sehr gute Erfolge erzielen können.

#Professionalisierung des Influencer-Marketings

Influencer-Marketing hat sich schon stark professionalisiert, aber es gibt immer noch viel Luft nach oben. Auf Markenseite bedeutet Influencer Marketing der Aufbau von internen Strukturen und verantwortlichen Personen sowie eine feste Integration im Marketing-Mix. Auch die Definition von Zielen und festen KPI´s ist ein sehr wichtiger Bestandteil und sollte für jede Kooperation und Kampagne berücksichtigt werden. Dadurch lassen sich im Nachgang Rückschlüsse ziehen, um daraus zu lernen und sich dadurch weiter zu entwickeln.

#Kreativer Freiraum 

Marken müssen lernen loszulassen und dem Influencer (=Content Creator) kreativen Freiraum gewähren. Das ist ein sehr wichtiger Aspekt im Influencer-Marketing und fällt vielen Werbetreibenden noch sichtlich schwer. Asics ist hier schon sehr weit und setzt schon stark auf user-generated Content: Dieser ist viel authentischer und erzielt daher auch deutlich bessere Ergebnisse. Asics spricht sich außerdem für interessante Stories und Persönlichkeiten aus.

#„Sie haben uns in den Krieg geschickt“ 

Die Reichweitendebatte ist gerade auf Seiten der Influencer ein sehr emotionales Thema. Sylvia von @goldie_berlin geht sogar so weit und sagt, dass „die Marken die Influencer in den Krieg geschickt haben“, da in ihren Augen die Anzahl der Follower bei vielen Anfragen oft das maßgeblichste Kriterium ist.

Sie und ihre Kolleginnen und Kollegen fordern eine stärkere Sensibilisierung hinsichtlich Themen wie
– die Nähe zur Zielgruppe,
– die Qualität des Contents,
– die Persönlichkeit des Content Creators, und
– die Auswahl einer Reichweite mit Relevanz
und somit die stärkere Auseinandersetzung mit den Kennzahlen des Influencers.

Alles in Allem, waren es einige sehr spannende Talks, die dazu animiert haben die Influencer-Marketing-Reise fortzuführen und den Bereich weiter zu professionalisieren.

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Für weitere Insights zum Thema Influencer-Marketing und Influencer-Realations kontaktieren Sie uns telefonisch oder über unser Kontaktformular

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